Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot für dieselbe Website liegt oft der Faktor fünfzehn. Das klingt nach Willkür, hat aber einen klaren Grund.
Ein Advertorial ohne garantierte Reichweite ist ein Stellplatz. Der Beitrag erscheint, er ist über die Suche auffindbar, und damit endet die Zusage des Mediums. Für diese Variante nennt die Agentur Wordsmattr bei Handelsblatt, WELT und Focus Online Einstiegspreise von rund 1.500 bis 2.000 Euro.
Ein Advertorial mit garantierter Reichweite ist etwas anderes. Hier verkauft das Medium eine zugesicherte Zahl an Sichtkontakten und schaltet dafür Teaser auf der Startseite, in Newslettern oder in seinen Social-Kanälen. Beim Handelsblatt bewegt sich diese Variante Richtung 30.000 Euro, bei WELT über 20.000 Euro. Focus Online berechnet für 24 Stunden Startseite oder 500.000 garantierte Impressionen etwa 2.500 Euro Aufpreis.
Bei den überregionalen Qualitätstiteln liegt das Niveau von vornherein höher. Der Ratgeber von einfach-in-die-presse nennt für Stern rund 10.000 Euro online, für Spiegel ab etwa 15.000 Euro online und bis 80.000 Euro in Print, für die FAZ ab 20.000 Euro, für die Süddeutsche ab etwa 25.000 Euro und für Die Zeit meist ab 30.000 Euro. Regionalmedien sind mit 500 bis 3.000 Euro deutlich günstiger.
HEADLINE Communications platziert Advertorials in einem Netzwerk von über 30 Medien im deutschsprachigen Raum. Die Preise liegen bei 59 bis 199 Euro pro Woche bei einer Mindestlaufzeit von 52 Wochen, gerechnet also bei 3.068 bis 10.348 Euro für zwölf Monate Sichtbarkeit.